Schermaus oder große WühlmausSchäden durch Wurzelfraß und die Gänge

In den Gärten können Wühlmäuse großen Schaden anrichten, auch die Wühlmaus im Rasen. Sie graben knapp unter der Oberfläche Ihre Gänge und fressen Wurzeln ab. Das Nagen an den Wurzeln betrifft vorrangig Schäden an Bäumen oder Wurzelgemüse. Das Graben von Gängen schadet dem Rasen, weil große Hohlräume entstehen, die den Rasen an den betreffenden Stellen austrocknen lassen.

Es sind hauptsächlich zwei Arten von Wühlmäusen im Rasen, die sich in unseren Breiten in Gärten zu schaffen machen:
Die Schermaus oder große Wühlmaus hinterlässt ihre Spuren durch sichtbar aufgeworfene Gänge, die zig Meter lang sein können. Wird ein Gang geöffnet, verschließt ihn die Schermaus sehr schnell wieder.

Die Feldmaus oder kleine Wühlmaus frisst Gras, Kräuter, Sämereien und Getreide. Die Tiere leben in dichten Kolonien in komplexen Erdbauen. Rasen oder Wiese sind oft dicht übersät mit Löchern. Die Feldmaus ist mit 9-12cm deutlich kleiner als die Schermaus.

Bekämpfung:

Im Gegesatz zum Maulwurf steht die Wühlmaus nicht unter Naturschutz. Die Bekämpfung der Wühlmaus im Rasen ist (vor allem bei größeren Gangsystemen) schwierig und kann langwierig sein. Mögliche Bekämpfungsmöglichkeiten sind Fressköder, Fallen, Gaspatronen und Vergrämungsmittel. In jedem Fall muß vor der Bekämpfung der Wühlmaus sichergestellt sein, daß es sich nicht um Maulwürfe handelt, da Maulwürfe unter Naturschutz stehen!

  • Fressköder werden zur Wühlmausbekämpfung in den Mäusebau eingebracht und sorgen dafür, dass die Wühlmaus nach einer gewissen Zeit verendet. Bei sachgemäßer Anwendung eine sichere Sache.
  • Mit Wühlmausfallen kann man direkt den Erfolg der Bekämpfungsaktion feststellen. Zudem schont die Bekämpfung der Wühlmäuse mit Fallen die Umwelt, da keine giftigen Stoffe verwendet werden. Allerdings ist das Fallenstellen – und noch mehr das Entleeren – nicht Jedermanns Sache.
  • Gaspatronen sind sehr wirksam, setzen aber auch sehr giftige Stoffe frei. Daher ist die Anleitung des Herstellers genau zu beachten.
  • Vertreibungsmittel sollen Wühlmäuse vom Grundstück vertreiben, nicht töten. Buttersäure, Kalziumkarbid, Rizinusöl oder Holunderjauche vertreiben die Tiere durch ihren unangenehmen Geruch. Die Wirkung dieser Stoffe lässt allerdings oft schon nach kurzer Zeit nach.

Akustische Wühlmausvertreiber senden niederfrequente Töne aus, die für die Tiere sehr unangenehm sind. Diese Geräte werden meist solar betrieben. Einige Fabrikate erzeugen zusätzlich Vibrationen, die die Vergrämungswirkung noch verstärken sollen. Mit eigenen Erfahrungen zu den akustischen Geräten kann ich Ihnen leider nicht dienen. Wühlmaus-Vertreiber bei Amazon.

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