Die Organisation der Baumkontrolle hängt im wesentlichen von der Art des Baumkatasters, vom individuellen Anspruch und von der Menge der Bäume ab.

Bei Kleinstbeständen von 20 Bäumen kann man sicher eine Handskizze mit den Baumstandorten anfertigen. Aber es genügt auch eine zweifelsfreie Standortbeschreibung. Die Kontrollergebnisse sind ebenfalls von Hand in ein Formblatt einzutragen.

Bei größeren Beständen nehmen wir die Technik zuhilfe. Unabhängig vom Umfang der Baumliste ist mit einer gut durchdachten Tabelle alles festzuhalten, was gebraucht wird: die Baumdaten, Standort, festgestellte Mängel, empfohlene Maßnahmen, die Vitalität, das Kontrolldatum.

Spezielle Baumkatastersoftware beinhaltet die fälschungssichere Dokumentation der Kontrolle, d.h. im nachhinein darf an den Daten nichts mehr verändert werden können. Außerdem speichern diese Systeme den Baumstandort über einen GPS-Empfänger. So lässt sich ein übersichtlicher Plan mit den vorhandenen Bäumen erstellen.

Üblcherweise werden die Bäume einzeln kontrolliert und dokumentiert. Das ist die sogenannte Einzelbaumkontrolle.

Es gibt unter bestimmten Bedingungen (kleinräumige, übersichtliche Parzellierung, festgehalten auf einer Übersichtskarte) die Möglichkeit einer vereinfachten Dokumentation, die sogenannte Negativkontrolle. Auch hier werden die Bäume einzeln kontrolliert, jedoch nur die Schadbäume in eine Tabelle aufgenommen. Diese Tabelle muss ausgedruckt und vom Kontrolleur zur Beweissicherung unterschrieben werden.

Nähere Informationen und Details hierzu finden Sie auf unserer Schwesterseite www.loewer-baumpflege.de