Vermehrtes Auftreten von Moos im Rasen deutet immer auf Fehler bei der Anlage oder Pflege des Rasens hin. Es ist durch flaches Vertikutieren einfach zu entfernen.

Aber: Ist die Ursache nicht beseitigt, wird Moos ganz schnell wieder die kahlen Stellen besiedeln. Die
häufigsten Ursachen sind:

Moos im RasenIm Schatten wächst Moos und das verdrängt die Gräser sehr schnell, weil diese durch Lichtmangel geschwächt sind. Auch spezieller Schattenrasen wäre im vollen Schatten keine gute Idee. Die Alternative ist eine lebendige Bepflanzung mit robusten, Schatten verträglichen, bodendeckenden Stauden und Gehölzen.
Staunässe bzw. verdichtete Böden führen ebenfalls zu starkem Moosbewuchs, weil die Moose nun mal die Feuchtigkeit lieben. Der Fehler liegt oft schon bei der Bodenvorbereitung, weil die Böden zu schwer sind und obendrein stark verdichtet.

Abhilfe schafft tiefgründige Durchlüftung. Meist sind es ja nur wenige Quadratmeter. Solch kleine Flächen können Sie mit der Grabegabel 20-30cm tief lüften und die Löcher mit Sand befüllen. Besser ist ein Bodenaustausch an dieser Stelle oder zumindest die Zugabe von 20-30% Sand und zwar so tief, dass die so genannte Sperrschicht durchbrochen ist und das Wasser wieder ablaufen kann. Oft geht Staunässe einher mit einer sauren Bodenreaktion.

 

Saure Bodenreaktion

Die meisten Moose sind im sauren Milieu zuhause, also bei einem PH-Wert unter 6. Sie können jedoch auch noch in neutralen bis leicht alkalischen Böden bestehen, wenn die übrigen Bedingungen stimmen (Feuchte und Schatten). Moos verträgt aber keine schnelle Veränderung der Bodenreaktion und diese Schwäche nutzen wir schamlos aus: Durch Kalkung des Bodens.


Shortcode
Vermehrtes Auftreten von Moos im Rasen deutet immer auf Fehler bei der Anlage oder Pflege des Rasens hin. Es ist durch flaches Vertikutieren einfach zu entfernen.

Aber: Ist die Ursache nicht beseitigt, wird Moos ganz schnell wieder die kahlen Stellen besiedeln. Die
häufigsten Ursachen sind:

Moos im RasenIm Schatten wächst Moos und das verdrängt die Gräser sehr schnell, weil diese durch Lichtmangel geschwächt sind. Auch spezieller Schattenrasen wäre im vollen Schatten keine gute Idee. Die Alternative ist eine lebendige Bepflanzung mit robusten, Schatten verträglichen, bodendeckenden Stauden und Gehölzen.
Staunässe bzw. verdichtete Böden führen ebenfalls zu starkem Moosbewuchs, weil die Moose nun mal die Feuchtigkeit lieben. Der Fehler liegt oft schon bei der Bodenvorbereitung, weil die Böden zu schwer sind und obendrein stark verdichtet.

Abhilfe schafft tiefgründige Durchlüftung. Meist sind es ja nur wenige Quadratmeter. Solch kleine Flächen können Sie mit der Grabegabel 20-30cm tief lüften und die Löcher mit Sand befüllen. Besser ist ein Bodenaustausch an dieser Stelle oder zumindest die Zugabe von 20-30% Sand und zwar so tief, dass die so genannte Sperrschicht durchbrochen ist und das Wasser wieder ablaufen kann. Oft geht Staunässe einher mit einer sauren Bodenreaktion.

 

Saure Bodenreaktion

Die meisten Moose sind im sauren Milieu zuhause, also bei einem PH-Wert unter 6. Sie können jedoch auch noch in neutralen bis leicht alkalischen Böden bestehen, wenn die übrigen Bedingungen stimmen (Feuchte und Schatten). Moos verträgt aber keine schnelle Veränderung der Bodenreaktion und diese Schwäche nutzen wir schamlos aus: Durch Kalkung des Bodens.

Als grober Anhaltspunkt: Um den PH-Wert z.B. von 5,5 auf 6,5 anzuheben, geben Sie bei einem sandigen Lehmboden ca. 300 g kohlensauren Kalk je Quadratmeter. Bei Verwendung von Branntkalk reichen ca. 150 g je Quadratmeter. Nochmal der Hinweis beim Umgang mit Branntkalk: Augen, Atemwege und Schleimhäute schützen und nach der Kalkgabe den Rasen bzw. die Pflanzen gründlich wässern.
Ich empfehle Branntkalk als Einzelgabe mit max. 40 g je Quadratmeter. Nötigenfalls können Sie die Gaben wiederholen. Branntkalk wirkt sofort im Boden, weil er wasserlöslich ist. Ich erinnere daran, nicht planlos zu kalken. Messen Sie zuvor den PH-Wert!

 

Mangelnde Nährstoffversorgung

Moose wachsen auf mageren Böden mit schwacher Nährstoff-Versorgung. Eine Düngung nach Plan wird das Moos wohl nicht ganz vernichten, aber doch stark eindämmen.
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Beispiele:

Level [1.1]|Ersatz TOC Header Ersetzt „Level [1.1]“ im Inhaltsverzeichnis mit dem „Ersatz TOC Header“.

Hinweis: Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden.
Überschriften ausschließen Gebe die Überschriften an, die nicht im Inhaltsverzeichnis erscheinen sollen. Trenne mehrere Überschriften durch ein Verkettungszeichen/Pipe |. Verwende ein Sternchen/Asterisk * als Platzhalter, für beliebigen anderen Text.

Beispiele:

Obst* Ignoriere Überschriften die mit „Obst“ beginnen.
*Obst-Diät* Ignoriere Überschriften mit „Obst-Diät“ irgendwo im der Titel.
Apfelbaum|Orangen|Gelbe Bananen Ignoriere Überschriften, die genau „Apfelbaum“, „Orangen“ oder „Gelbe Bananen“ lauten.

Hinweis: Gross- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.

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Als grober Anhaltspunkt: Um den PH-Wert z.B. von 5,5 auf 6,5 anzuheben, geben Sie bei einem sandigen Lehmboden ca. 300 g kohlensauren Kalk je Quadratmeter. Bei Verwendung von Branntkalk reichen ca. 150 g je Quadratmeter. Nochmal der Hinweis beim Umgang mit Branntkalk: Augen, Atemwege und Schleimhäute schützen und nach der Kalkgabe den Rasen bzw. die Pflanzen gründlich wässern.
Ich empfehle Branntkalk als Einzelgabe mit max. 40 g je Quadratmeter. Nötigenfalls können Sie die Gaben wiederholen. Branntkalk wirkt sofort im Boden, weil er wasserlöslich ist. Ich erinnere daran, nicht planlos zu kalken. Messen Sie zuvor den PH-Wert!

 

Mangelnde Nährstoffversorgung

Moose wachsen auf mageren Böden mit schwacher Nährstoff-Versorgung. Eine Düngung nach Plan wird das Moos wohl nicht ganz vernichten, aber doch stark eindämmen.