Für große Flächen

Aufsitzmäher haben ihre Berechtigung bei Flächen ab ca. 600 m2. Für kleinere, verwin­kelte Flächen sind sie zu wenig wendig. Flächen von 1000-3000 m2 sind ideale Größen. Darunter tut es auch ein Hand geführter Mäher mit Radantrieb, auf noch größeren Flächen wer­den dann schon professionelle Rasentraktoren eingesetzt. Eine schnelle und bequeme Lösung für Parks oder Sportanlagen. Wir wollen uns hier jedoch mit den Aufsitzmähern für große Flächen im privaten Bereich beschäftigen.

Problem ist das Leeren

Aufsitzmäher-RasentraktorDas Leeren des Grasfangkorbs ist richtig Arbeit, zumindest bei den einfachen Modellen. Es macht schon einen Unterschied, wie der Fangkorb mit 50 oder 100 Liter Gras zu leeren ist. Das Gewicht des vollen Fangkorbs mit z.B. 80 Litern kann gut 60 Kg schwer sein, besonders wenn es nass ist. Von Hand ist da nur schwer zu schaffen. Bei aufwändigeren Modellen funktioniert die Leerung einfach über einen Hebel vom Fahrersitz aus.

Allerdings liegt es dann erst mal am Boden und muss verarbeitet werden. Also entweder kompostieren, abfahren oder vermulchen. Einen 30-Liter-Korb vom großen handgeführten Rasenmäher kann ich dagegen direkt an seinen Bestimmungsort bringen.

Die Ein­stiegsmodelle der Aufsitzmäher haben Arbeitsbreiten ab 55 cm und schließen damit direkt an Hand geführte Mäher an. Bei 100 cm Breite haben Aufsitzmäher ihr Potenzial erreicht. Bei größeren Breiten beginnt dann schon die Klasse der Rasentraktoren.

Diese Aufsitzmäher werden auf Amazon.de angeboten.

Der Schwachpunkt

Schwachpunkt bei diesen Mähern ist die Verstopfung, entweder des Mähwerks oder schon im Luftkanal. Systeme mit zwei Messern, die gegenläufig arbeiten und einen günstigeren Luftstrom erzeugen, sind klar im Vorteil.

Auch beim Preis hat sich viel getan. Einfache Modelle beginnen bei etwa 1500 €. Ob die Arbeit damit Spaß macht, sei dahingestellt. Gute, ausgereifte Technik bewährter Hersteller kostet 3000 bis 5000 €, wobei natürlich die Grenze nach oben offen ist.

Mein Tipp gilt allgemein:

Wenn es um den Neukauf von Geräten geht, schaue ich zuerst bei den Gerätevermietern! Diese Maschinen müssen
nämlich eine Menge aushalten und gleichzeitig günstig sein. Der erste Blick kostet mich nichts. Ich suche mir ein Gerät aus, von dem ich glaube, dass es das Richtige ist und das miete ich für einen Tag. Diese 20 bis 50 € sind gut angelegt. Sie bewahrten mich schon vor einigen, gravierenden Fehlkäufen.