Es geht letztlich um die Frage, was uns wichtiger ist: Komfort oder Kraft und Ausdauer. Beleuchten wir die Vor- und Nachteile von kabelgebundenen Rasenmähern und Akkumähern genauer.

Elektro-Rasenmäher

Elektromäher sind leise, der Motor weitgehend wartungsfrei und kaum anfällig für Re­paraturen. Wer beim Versuch, einen bockigen Benzinmäher zu starten, schon mal ein Hemd durchgeschwitzt hat, weiß den E-Motor zu schätzen. Er ist leicht zu starten und leicht zu lenken. Der Vorteil der Elektro-Rasenmäher ist eindeutig die niedrigere Ge­räuschbelastung gegenüber den Benzin-Rasenmähern. Der blaue Umweltengel kennzeich­net auch „Flüstermäher“. Das sind Modelle, die besonders geringe Belastungen für die Umwelt mit­bringen und da wird die Lärmbelastung mit berücksichtigt.

Außerdem sind sie wesentlich günstiger als Benzinmäher und für kleine Reihenhaus-Gär­ten vollkommen ausreichend. Allerdings fehlt es ihnen manchmal an Kraft. Bei einem 12cm hohen Rasen geht so mancher Elektromäher in die Knie. Die Schnittbreiten liegen zwischen 33 und 45cm. Bei 42 cm sollte er wenigstens 1600 Watt unter der Haube haben. Ständige Überlastung durch zu hohe Schnittlängen hält auch der beste E-Mäher nicht
durch.

Das lästige Kabel

ElektromäherSein großes Manko: Das lästige Kabel! Es ist schon etwas nervig, das Kabel immer aus dem Ar­beitsbereich zu halten und wenn man einmal nicht aufpasst, ist es passiert.

Ungezählte Kabel sind schon in den Rasenmäher geraten
– aber immer nur einmal… Auch dafür hat mancher Herstel­ler eine Lösung gefunden: Durch eine Kabeltrommel wird das nicht gebrauchte Kabel automatisch aufgerollt und immer auf Zug ge­halten. Dennoch meide ich den Elektromäher. Wenn ich die Wahl habe, greife ich bei kleinen Flächen zu einem guten Akkumäher. Bei größeren Flächen kommt für mich nur der Benzinantrieb in Frage.

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Akku-Rasenmäher

Mit Akku-Mähern entfällt das Kabel und das ist wirklich eine tolle Sache. Sie sind aber in der Regel kleiner und noch weniger leistungsfähig als die kabelgebundenen Elektro-Geschwister.

Vorsicht bei Flächenangaben

Die Flächenangaben für die Mähleistung mit ei­nem vollen Akku wird von den Herstellern gerne nach oben gepuscht. Werden 400 qm an­gegeben, können bei etwas höherem Rasen in der Praxis leicht 100-200 qm daraus wer­den.
Lithium-Ionen-Akkus haben keinen Memory-Effekt, d.h. Sie können jederzeit geladen werden und sind langlebig. Die Ladezeit dauert 12-24 Stunden. Deshalb ist ein Wechselak­ku zu empfehlen, wenn die Fläche im Grenzbereich der Leistungsfähigkeit liegt. Wo auf Kleinstflächen kein Strom zur Verfügung steht, ist der Akkumäher neben dem Handmäher die einzige Alterna­tive.

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Rasen-Roboter

Der Mäh-Roboter ist ein „Zwitter“. Der Motor wird aus einem Akku gespeist. Allerdings ist das Laden des Akkus nur stationär möglich.

Da der Rasenroboter immer mehr an Bedeutung gewinnt, habe ich ihm einige Seiten extra gewidmet. Ein Blick darauf lohnt sich, zumal diese Mäher unschlagbar sind, was Bedienung, Lärmbelastung, Ökokreislauf und Schnittqualität angeht.

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