Beet-im-VorgartenNatürlich oder „sauber“?

Der Vorgarten wird in der Regel nicht genutzt. Er ist vielmehr die Visitenkarte der Bewohner. Ob das Splitt-, Schotterbeet die Fläche aufwertet oder ob die Nachteile überwiegen, erfahren Sie in diesem zweiteiligen Beitrag. Schließlich soll das Steinbeet möglichst wenig Arbeit machen und immer gut aussehen. Eine praktische Anleitung zum Arbeitsablauf und weitere Infos finden Sie unter „Das Steinbeet – richtig angelegt„.

Diesen Spagat wird man nie ganz vollbringen können, aber zumindest annähernd – mit der richtigen Pflanzenauswahl, durch das Abdecken mit Rindenmulch oder mit Steinbeeten.

Dieses Beispiel zeigt die Anlage eines Splittbeetes.

Das Vliess hemmt Wurzelunkräuter

Vorbereitung-VorgartenNach der Rodung der Geölze wird der Boden vorbereitet durch fräsen, walzen und feinplanieren. Da nur ein Teil mit Steinen gestaltet werden soll, der andere Teil als Rasenfläche angelegt wird, trennt eine Mähkante beide Flächen voneinander.

Auf die Steinfläche bringen wir ein Wurzelvlies auf, das Unkräuter am durchkommen hindert. Zuvor pflanzen wir wenige, aber sehr bewusst ausgewählte Einzelgehölze bzw. Gräser.


SteinbeetDie Möglichkeiten sind Vielfältig: verschiedenste Steinarten und -Farben in unterschiedlichen Körnungen sind im Angebot. Hier verwenden wir einen Kalksplitt in der Körnung 16-32mm, größere Körnungen bezeichnet man als Splitt bzw, als Kies  (bei Rundkorn). Die Höhe der Steinschüttung soll das 3-fache der Körnung betragen, hier also ca. 9 cm.

Je grober die Körnung, umso leichter setzt sich Laub und Schmutz fest. Das kann nach einigen Jahren sehr ungepflegt aussehen. Ein Nachteil der Steinbeete ist, dass durch Wurzelfolie bzw. Wurzelvlies das Bodenleben stark eingeschränkt wird.