GartenlaubeDie Gartenplanung

Ihre Ansprüche bei der Gartenplanung werden von Ihrer Situation, Ihren Bedürfnissen, Wünschen und natürlich von Ihrer finanziellen Möglichkeit geprägt.

Wird der Rasen als Spielrasen für Kinder genutzt? Brauchen Sie einen Nutzgarten, einen Schwimmteich oder möchten Sie einen Gartenteil der Natur überlassen?

Haben Sie all Ihre Überlegungen festgehalten, ist es relativ einfach, diese zu einem Konzept zusammen zu bauen. Erst dann geht es an die Gartengestaltung im Detail.

Die Funktion

Überlegen Sie sich, wie Sie den Garten nutzen. Sie möchten eine Spielecke für die Kinder, einen kleinen Grillplatz, die Wäschespinne soll nicht so weit vom Haus weg und dennoch nicht stören. Die Kräuterecke kommt möglichst nahe an die Terrasse und der Nutzgarten in den hinteren Gartenteil. Ach ja, einen kleinen Weg brauchen Sie auch noch. Schließlich wollen Sie ja zum Nutzgarten nicht ständig über den Rasen laufen.

Die Gestaltung

GartenplanungIhre Wünsche sind fest gehalten und wir übertragen Sie jetzt im Maßstab 1:100 auf Ihren Garten-Grundriss. Am besten machen Sie das, indem Sie einen farbigen Karton auf die richtige Größe zurecht schneiden. Den Gartengrundriss im gleichen Maßstab kopieren Sie aus den Bauplänen oder übertragen die gemessenen Daten.

Bei einer Wäschespinne z.B. von 2×2m, schneiden Sie ein Stück Karton aus von 2×2 cm. Genau so geschieht es mit dem Grillplatz, der Spielecke und was immer Sie sonst noch brauchen.
Behalten Sie auch immer den Lauf der Sonne im Auge und schieben Sie die Funktionsflächen so lange hin und her, bis sie zufrieden sind mit Ihrem Gerüst.

Gartenplaner – Software

Einfacher geht das mit verschiedenen Programmen für den PC. Diese Gartenplaner liefern auch gleich eine Ansicht oder ein 3D Bild. Sie erleichtern die Planungsarbeit und geben Ihnen eine Vorstellung, wie Ihr Garten einmal aussehen könnte. Erwarten Sie aber nicht zu viel. Die Software verlangt zunächst Ihre Angaben: Grundriss, Geländehöhen, bestehende Bäume und geplante Gebäude einzeichnen. Das sind die Vorarbeiten. Dann erst beginnt der kreative Teil. Solche Software kostet ca. 20-50 € und ist für Technik-Versierte ein – sagen wir – unterstützendes Spielzeug. Nicht umsonst bekommt kaum einer der Gartenplaner mehr als drei Sterne von den Nutzern.

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Hans Löwer
Author: Hans Löwer

Dieser Beitrag stammt von Gärtnermeister Hans Löwer.

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